Mein Praktikumsbericht

Hajo Knoche Hajo Knoche
24. März 2021
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Mein erster Kontakt mit FUTUR X fand im August 2020 statt: Auf der Suche nach einer Praktikumsstelle hat mich der Corporate Innovation Accelerator der VGH direkt interessiert und angesprochen. Auf meine Bewerbungsanfrage bei FUTUR X meldete sich Hajo – das Schweizer Taschenmesser unter den FXlern und mein späterer Praktikumsbetreuer – bei mir, um einen Kennenlerntermin zu vereinbaren.

Bei diesem Termin wurde mir sehr schnell klar, ich möchte das Praktikum bei FUTUR X machen. Hajo war mir direkt sympathisch und anstatt eines von mir zunächst erwarteten „klassischen Vorstellungsgesprächs hat Hajo über die VGH und FUTUR X berichtet und sich zwei Stunden lang mit mir über Start-ups, Innovationen sowie über meine Erfahrungen ausgetauscht. Es war vielmehr ein sympathischer Austausch über die gemeinsame Begeisterung für neue Themen und Inhalte, als ein Vorstellungsgespräch. Zwei Wochen später war klar: Am 1. Oktober startet mein sechsmonatiges Praktikum bei FUTUR X.

Bereits drei Tage vor dem offiziellen Arbeitsbeginn durfte ich an einem Teammeeting teilnehmen, um die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Alle waren sehr freundlich und zeigten sich mir gegenüber aufgeschlossen.

Tätigkeiten und Erfahrungen

An meinem ersten Praktikumstag standen vor allem das technische und organisatorische On-Boarding an. Die Arbeits-Rahmenbedingungen bei FUTUR X sind sehr gut. Das Großraumbüro ist modular gestaltet und jede/r Mitarbeitende hat einen höhenverstellbaren Schreibtisch. In einer Sitzecke, die zum Austausch, zum Denken oder zum kreativen Arbeiten einlädt, gibt es immer eine volle Schale mit Süßigkeiten! Als Arbeitsequipment habe ich einen modernen Laptop und ein Diensthandy erhalten. Meine Arbeitszeit – 40 Wochenstunden bei Gleitzeit – durfte ich mir von Anfang an frei einteilen.

Insbesondere in der Anfangszeit musste ich natürlich erst einmal viele neue Dinge lernen – vor allem Inhalte, Begriffe und Abkürzungen aus der Versicherungsbranche:

Was bedeutet noch mal SVT? Schaden Verhütung und Technik.

Welche Start-Ups gibt es im Bereich InsurTech?

Wie begeistert man Mitarbeitende für Innovationen und wie transportiert man diese Begeisterung?

Gibt es überhaupt Menschen in der Start-up- und Innovationsszene von Hannover mit denen FUTUR X noch nicht vernetzt ist?

Welche neuen Entwicklungen und Innovationen gibt es den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Künstliche Intelligenz, Internet of Things, usw.?

Und besonders wichtig: Welche Auswirkung haben diese Themen und deren Weiterentwicklung auf Versicherungen?

 

Gleichzeitig ging es für mich nach den ersten zwei Tagen aber direkt mit der praktischen Arbeit los. Bei FUTUR X gibt es immer genug zu tun und so haben meine Kolleginnen und Kollegen mich von Anfang in Termine und Projekte eingebunden. „Könnte, Hätte, Wollte – Machen!“, lautet das interne Motto. Dabei vermittelten mir die Kolleginnen und Kollegen von Beginn an das Gefühl, Teil des Teams und nicht nur der Praktikant zu sein, der nur zuschaut. Ich durfte und sollte sofort in die praktische Arbeit einsteigen und habe an der Entwicklung und Bearbeitung von Themen, Ideen, Marktrecherchen, Workshops und Prozessen mitgewirkt. Auch den berühmten Praktikantenjob – Kaffee kochen – musste ich nie ausüben. Ganz im Gegenteil – ich wurde oft von Teammitgliedern auf einen Espresso in der VGH hauseigenen Segafredo Bar eingeladen.

Abgesehen von den drei Mal in der Woche stattfindenden „Dailys“, dem wöchentlichen „Social-Media-Termin“ und der Mittagspause in der Kantine gibt es keine feste Tagesstruktur. Vielmehr war jeder Tag, abhängig von Terminen und Projekten, individuell gestaltet. Von ganztägigen Workshops (z.B. beim IntraLab), über Tage in denen man von Video-Call zu Video-Call gewechselt ist bis zu Tagen an denen man viel an PowerPoint-Präsentationen gearbeitet hat, von kurzen Tagen und langen Tagen, bis hin zu Tagen die bunt durchmischt waren – war alles dabei. Langweilig wurde es nie!

Was zeichnet das Arbeiten bei FUTUR X aus?

Einerseits der freundschaftliche Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen, andererseits das eigenständige Arbeiten. Man hat viele Freiheiten, musste sich aber auch in diesen selbst strukturieren. Wenn man an Projekten Interesse zeigt, wird man oft auch in diese eingebunden. Wenn der Schreibtisch zu voll wird, darf/muss man aber auch Nein sagen können. Hier ist aktives und eigenverantwortliches Engagement und Interesse gefordert – für mich genau das Richtige!

Für Personen, die noch wenige vorherige Erfahrungen in Praktika oder Werkstudententätigkeiten sammeln konnten, kann dies möglicherweise herausfordernd sein.

Wie bereits gesagt, mir hat diese Arbeitsweise sehr gut gefallen, da sie zu meiner Art des Arbeitens passt. „Leidenschaft“ prägte den Arbeitsstil im Team: die Art und Weise, wie Themen bearbeitet werden, aber auch mit welchem Zeiteinsatz. Überstunden waren nicht nur bei meinen Kolleginnen und Kollegen, öfters auch für mich die Regel. Den am Ende zählte für uns alle nur eins: der Erfolg des Projektes!

Dieser Mehraufwand hat sich aber auch gelohnt! Ich habe in den sechs Monaten bei FUTUR X viel Neues gelernt und an vielen zukunftsweisenden Projekten mitgearbeitet, wie z. B. den Einsatz von Internet of Things / Predictive Maintanance im Versicherungskontext, von Künstlicher Intelligenz in der Kundenkommunikation sowie der Erstellung der dazugehörigen Vorstandsvorlagen.

Die Arbeit hat mir dabei immer Spaß gemacht, persönliche neue Learnings und gute Resultate haben mich dabei stets motiviert.

Mein Fazit

In zwei Wochen ist mein Praktikum und somit meine (Lern- und Erfahrungs-)Zeit bei FUTUR X zu Ende. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich bei FUTUR X mein bisher spannendstes und lehrreichstes Praktikum absolviert habe. Dabei war das sehr eigenständige Arbeiten fordernd und fördernd zugleich.

Wenn ich FUTUR X jetzt verlasse, werde ich das Team und das gemeinsame Arbeiten an Zukunftsthemen auf jeden Fall vermissen; aber ich freue mich jetzt auch auf den nächsten Karriereschritt, um weiter zu lernen, zu wachsen und das erlernte auch in der Praxis umzusetzen.

 

Ein dickes DANKE an meine Kolleginnen und Kollegen Anna, Ebru, Nadine, Thorsten, Hendrik, Hajo und Roger! War eine tolle Zeit mit euch und FUTUR X!

 

Magnus

Praktikum Ranking:

Arbeits- und Rahmenbedingungen: 9/10
Segafredo Kaffeebarteam: 12/10
Workload und Arbeitsstunden: 6.5/10
Gewichtsfaktor: +2 kg
Kolleginnen / Kollegen: 8/10
Lernfaktor: 9/10
Weiterempfehlung: 10/10

😉

Jede / jeder der Lust hat, viel zu lernen Verantwortung im Praktikum zu übernehmen, Spaß am eigenständigen Arbeiten hat und nicht immer um Punkt 17 Uhr Feierabend haben will – der / dem kann ich ein Praktikum bei FUTUR X nur empfehlen!

Schickt eure Bewerbungsunterlagen gerne an Hajo.